Feierliche Einweihung der Renaturierten Wetti in Buchs

 

 

 

 

 

Bereits erste Notabfischen infolge Wassermangels

Auf dem Gebiet der Gemeinde Sennwald mussten am Freitag den 2.6.2017 und am Samstag den 3.6.2017 bereits erste Kiessämmler und deren Überläufe abgefischt werden. Trotz Regenfällen und Gewittern hatten der Mülbach, Farbbach und Rofisbach, welche die Kiessämmler mit genügend Wasser beliefern sollten, kein oder eine zu geringe Restwassermenge. Dadurch erwärmte sich das Wasser so sehr, dass die Fische an der Oberfläche nach Sauerstoff rangen. Durch Kontrollen an den Gewässern und dem Einsatz der Technischen Gruppe konnten über tausend Fische, darunter Alet, Elritzen, Schmerlen, Grundeln und vereinzelte Forellen in intakte Gewässer übersiedelt werden. Wir bitten alle Personen die sich an einem Gewässer befinden und ein Problem feststellen, dies sofort zu melden. Bei frühzeitiger Meldung kann mit eingeleiteten Sofortmassnahmen oft ein Fischsterben verhindert werden. Ansprechpartner sind die Präsidentin, der Technische Leiter oder der Zuständige für den Gewässerschutz. ( Siehe Kontakte)

























Sehen Sie dazu auch das Video

Alpenfischer.com hat einen tollen Bericht über uns veröffentlicht. Zur besseren Ansicht und Lesbarkeit besuchen Sie bitte den Link zur Seite den Bericht
findet Ihr in Ausgabe 3 ab Seite




Hauptversammlung

Am letzten Freitag führte Präsidentin Regula Jost souverän durch die 121. Hauptversammlung des FV Werdenberg. Anwesend waren 111 Aktivmitglieder, 8 Jungfischer, 8 Passivmitglieder sowie 6 Gastmitglieder. Speziell begrüsst wurden die 8 Jungfischer welche alle die SANA Prüfung mit Erfolg bestanden haben.  This Näf vom Werdenberger Binnenkanalunternehmen informierte über die in naher Zukunft geplante Revitalisierung des WBK.  Wenn alles optimal läuft, soll mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Mitglieder der Hauptversammlung stimmten einem Antrag der Kommission zu, welche dieses Projekt bei einer Realisierung mit einem namhaften Betrag unterstützen wollte. Nach dem hervorragenden Essen der BZB Crew um Walter Planitzer  folgte der zweite Teil der Hauptversammlung in welchem die Schwerpunkte bei den Wahlen und diversen Anträgen lagen. Der Kommission wurde in der jetzigen Zusammensetzung für weitere drei  Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Regula Jost bedankte sich im Namen der Kommission  bei der Mitgliederversammlung für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Alle Anträge wurden ruhig und sachlich diskutiert. Hierfür herzlichen Dank. Mit dem Jahresrückblick und dem anschliessenden Aushändigen der Fischereiberechtigungen für 2016 endete die 121. Hauptversammlung.

 

 

 

Die Kommission des FV Werdenberg bedankt sich bei allen Teilnehmenden der Hauptversammlung und wünscht allen ein erfolgreiches Fischerjahr 2016.


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Die Trockenheit macht erste Probleme in unseren Vereinsgewässern. Gestern musste der Sämmler in Sennwald notfallmässig abgefischt werden. Als wir vor Ort eintrafen mussten wir feststellen, dass bereits 60- 80 Fische verendet waren.
Ein Grossteil der noch vorhandenen Fische (ca. 400 Stück ) konnten abgefischt und in andere Gewässer umgesiedelt werden. Im Sämmler selbst gestaltete sich das Abfischen als schwierig, da das restliche Wasser praktisch nur noch aus Schlamm bestand. Ein begehen oder fischen aus einem Boot war nicht möglich. Der Einsatz war nur vom Ufer aus durchführbar. Es ist daher möglich, dass noch einige Fische in der Schlammsuppe verenden.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals dringend darauf hinweisen, dass es für uns sehr wichtig ist, dass unsere Mitglieder auch nach Saisonschluss die Vereinsgewässer im Auge behalten. Nur sofortige Rückmeldungen können verhindern, dass es zu solchen Bildern an unseren Gewässern kommt. Die toten Fische werden nächstes Jahr fehlen und  können nicht einfach so auf die nächste Saison ersetzt werden. Meldungen bitte an den Technischen Leiter Manuel Kobelt  079 / 315 66 13 oder an den Gewässerschutzobmann Christian Schwendener 079 / 611 24 13
An dieser Stelle möchte ich mich bei Frau Hanselman und Hans Hinterberger aus Sennwald für die Meldung recht herzlich bedanken.


  




 
Freundliche Grüsse
FV Werdenberg


 
Pressebericht im W&O



Der Klimawandel macht dem Äschenbestand in der Schweiz besonders zu schaffen. Aufgewärmte Seen und Flüsse setzen den empfindlichen Fischen zu. Um die Äschen vor dem Aussterben zu retten, betreibt der Fischereiverein Werdenberg eine einzigartige Fischzucht.


 Audio Bericht  SRF 1 und Marcel Göldi

 

 






Im Jahrhundertsommer 2003 wurde ein grosser Teil des Äschenbestandes in der Schweiz weggerafft. Die Fischart reagiert empfindlich auf hohe Wassertemperaturen. Die Hitze diesen Sommer hat ihr erneut zugesetzt. Wie gross die Verluste sind, ist aber noch nicht klar.
Gegen das Aussterben der Äschen kämpft der Fischereiverein Werdenberg mit seiner Fischzucht. Zuchtleiter Marcel Göldi reiste durch halb Europa, um sich mehr Wissen über die Äschen anzueignen. Zusammen mit seinen Kollegen entwickelte er die Äschenzucht in Sevelen. Göldi arbeitet mit einer einzigartigen Methode.
Weniger Stress für Äschen
Üblicherweise wird der Laich bei wilden Äschen entnommen. Göldi hält sogenannte Muttertiere mehrere Jahre in der Zucht. So kann er sie besser beobachten und bei der Laichentnahme entsteht weniger Stress für die Fische.
Die Jungäschen werden jeweils im Herbst ausgesetzt, wenn sie eine gewisse Grösse erreicht haben. Im Gegensatz zum Besatz mit ganz jungen Fischen, hätten seine Äschen eine grössere Überlebenschance.
Die Art könne - insbesondere in solch heissen Sommern - nur dank Besatz überleben, sagt Göldi. Der Fischereiverein Werdenberg mache keinen Gewinn mit der Zuchtanlage. «Das ist einfach Idealismus.»
Quelle: SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz

 


Am Samstag fand in der Aufzuchtanlage des FV Werdenberg ein gut besuchter Arbeitstag statt. Diverse Arbeiten konnten so noch vor dem Winter erledigt werden. Es wurde ein Dach sowie eine Rückwand an den neuen Materialcontainer montiert.  Ein verfaulter Balken bei den Rundstrombecken wurde freigelegt und der Platz neu mit Kies befestigt. Einige Aktiv und Gastfischer nahmen die Chance wahr einen Ihrer Pflichtarbeitstage abzuarbeiten. Herzlichen Dank für Euren Einsatz!

 

 

Fotosammlung 2014

Regenbogenforelle 73cm 3964g 52er 50 er und 45 er usem Werdeberger

Abfischen Röllbach beim Gemsli Sevelen, 9. April 2014

Voralpsee

 

 

Vor 130 Jahren wurde der Werdenberger Binnenkanal ausgebaut. Damit schützte sich die Region vor Hochwasser. Allerdings wurde durch den Kanalbau die Natur ausgesperrt. Das will die Eigentümerin des Kanals, das Werdenberger Binnenkanalunternehmen, zwischen Buchs und Ochsensand nun ändern.

Eine Machbarkeitsstudie zeigt Kosten von 6,6 Millionen Franken auf. Der Bund und der Kanton St. Gallen beteiligen sich gemäss einer Medienmitteilung an den Kosten. Zudem haben Umweltschutzorganisationen Beiträge in Aussicht gestellt. Das Unternehmen sucht nun noch weitere Geldgeber.

Das Projekt wird in drei Etappen geplant. So sei man zeitlich flexibler. Das Binnenkanalunternehmen rechnet mit einer Genehmigung des Projekts im Dezember oder Januar. Im März 2015 will es mit dem Bau beginnen.

 

Mehr Raum für Fauna und Flora

Der Werdenberger Binnenkanal wird im Abschnitt ARA Buchs bis Ochsensand ökologisch aufgewertet. Das 6,6-Millionen-Franken-Projekt soll noch diesen Herbst öffentlich aufgelegt werden.

BUCHS. Das Werdenberger Binnenkanalunternehmen als Eigentümer des Werdenberger Binnenkanals will diesen im Abschnitt ARA Buchs bis Ochsensand (Einmündung Giessen in den WBK) ökologisch aufwerten, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Für die erste Beurteilung dieses Vorhabens liess das WBK-Unternehmen eine Machbarkeitsstudie erstellen, die eine mögliche ökologische Aufwertung aufzeigt.

Rascher Abfluss gewährleisten

Ziel dieser Studie war es, Lebensräumen für Fauna und Flora zu schaffen, abwechslungsreiche und natürliche Gewässerstrukturen zu gestalten, Auenwaldgebiete zu revitalisieren sowie das Naherholungsgebiet für die Gemeinde Buchs zu erweitern. Selbstverständlich müsse dabei die rasche Ableitung des Wassers gewährleistet bleiben.

Diese Studie zeige nun, dass die Zielvorgaben erfüllt werden können und diese Aufwertungen bei weitem sämtliche bis anhin durchgeführten Massnahmen am WBK übertreffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Projekt wird in drei Abschnitte unterteilt, die unabhängig voneinander realisiert werden können. Damit sei eine gewisse Flexibilität in der Umsetzung baulich und zeitlich möglich. Auf die heute bestehenden Werkleitungen werde soweit als möglich Rücksicht genommen. Im mittleren Abschnitt soll das Gerinne in das angrenzende Waldareal verlegt und der heutige Kanal aufgefüllt werden.

Ortsgemeinde mit Bedingungen

Eigentümerin der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen sowie des Waldareals ist die Ortsgemeinde Buchs. Die Projektidee wurde dem Ortsverwaltungsrat am 2. Mai 2013 vorgestellt. Dieser unterstütze diese Projektidee unter den Bedingungen, dass eine allfällige Ersatzaufforstung im Bereich des aufgefüllten Kanals erfolgen soll, dabei kein Landwirtschaftsland verloren geht, das gesamte Gebiet für die Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich und die Zufahrt im gesamten Projektperimeter für Land- und Forstwirtschaft gewährleistet bleibt. Diese Bedingungen werden ins Auflageprojekt aufgenommen. Gemäss Machbarkeitsstudie (Grobkostenschätzung) sind für dieses Projekt mit Gesamtkosten von rund 6,6 Mio. Franken zu rechnen. Bund und Kanton unterstützen das Projekt mit entsprechenden Subventionsbeiträgen.

«Ebenso haben einige Umweltschutzorganisationen finanzielle Unterstützung für dieses Projekt in Aussicht gestellt. Die noch offene Restfinanzierung wird nun noch sichergestellt, indem weitere Dritte wie Stiftungen oder die Standortgemeinde Buchs um Beiträge angefragt werden», heisst es in der Mitteilung. Entsprechend der Terminplanung soll das Auflageprojekt bis Ende Juli vorliegen.

Wenig ökologisch gebaut

Anschliessend wird das Projekt dem Kanton zur Vernehmlassung bis Ende September unterbreitet. Danach solle das Projekt zwischen Oktober und Ende November öffentlich aufgelegt werden. Falls keine Einsprachen eingereicht werden, könnte das Projekt zwischen Dezember 2014 und Januar 2015 genehmigt und danach mit dem Bau der ersten Ausbauetappe ab Februar/März 2015 begonnen werden.

Im Zusammenhang mit der Rheinkorrektion wurde der Binnenkanal in den Jahren 1870 bis 1885 ausgebaut. Der Kanal gilt als Vorfluter, der alle Gewässer der linken Rheintalflanke von Wartau bis Sennwald aufnimmt und bei Lienz/Altstätten in den Rhein ableitet. Um das Wasser so rasch als möglich ableiten zu können, wurde der WBK damals als technisches Bauwerk mit einem kanalförmigen Gerinne gebaut, dass wenig ökologische Werte aufweist.

 

Jedes Jahr im Frühling findet das Äschenstreifen statt. Heute konnten 2.5 kg Laich geerntet werden, dies garantiert wieder einen tollen Besatz.
Danke an die Mannschaft für die nicht selbstverständliche Arbeit








 

 

Revitalisierung Chalberweidgraben / Böschengiessen

Für das Projekt „Revitalisierung Chalberweidgraben Sevelen„ wurde vorgängig vom FV Werdenberg der Oberlauf des Aufzuchtbaches Böschengiessen abgefischt. Es konnten 247 Bachforellen abgefischt und umgesiedelt werden. Start des Projektes war am 28. Oktober. Die Arbeiten werden durch unseren Gewässerschutzobmann begleitet und allfällige Verbesserungen direkt vor Ort angeregt. Neu werden auch Hecken und eine Baumallee angepflanzt, welche der Beschattung dienen und das Gesamtprojekt ökologisch aufwerten sollen. Die Fertigstellung der 800 m langen Strecke ist auf Ende Dezember geplant.

 

Herbert Ertl übergibt das Präsidium an Regula Jost

An der 118. Hauptversammlung des Fischereivereins Werdenberg verabschiedete sich Präsident Herbert Ertl und übergab sein Amt Regula Jost. 

Im bzb Buchs begrüsste Herbert Ertl am 23. März 2013 die Aktiv- und Gastmitglieder zur Hauptversammlung. Vor 15 Jahren wurde er zum ersten Mal als Präsident gewählt. In seinem diesjährigen Bericht erwähnte Herbert Ertl, dass in der Saison 2012 viel getan und für ein gutes Gesamtergebnis gesorgt wurde. In positiver Zusammenarbeit mit der Technischen Gruppe und der Fischzucht habe man sin in die Thematik und Problematik des Vereins eingearbeitet. Man wolle und müsse den Fischbestand für die Zukunft sichern. Um das zu erreichen, müsse man in ausgewiesenen Gewässern wie Saarbach, Buchser Giessen und Wetti besonders umsichtig handeln. Das erfordere auch ein Pro-Fisch-Mitdenken und die Mithilfe aller Vereinsmitglieder. 
Mit den Ämtern und Behörden konnte die Basis für einen Bewirtschaftungsplan (optimaler Fischbesatz) erarbeitet werden. Das Abfischen der immer gleichen Kontrollstrecke im Werdenberger Binnenkanal sei gut gewesen. Waren es im Jahre 2005 noch 12 Äschen, ergab das Resultat 2012 die Anzahl von 366 Äschen. Herbert Ertl hält im Jahresbericht auch fest: „Der Fokus meiner Amtszeit war auf Zusammenarbeit innerhalb des Vereins, auf Verbesserung der Gewässer und dem Erhalt unseres Fischbestandes gerichtet.

Stets und weiterhin „Pro Fisch“
Fische im Wasser und alles, was dazugehört. Das war die Devise von Herbert Ertl und wird es von der neuen Kommission auch weiterhin sein. Mit Applaus erhielt er für seine 15-jährige Amtszeit den Titel als Ehrenpräsident. Herbert Ertl habe den Fischereiverein Werdenberg wieder zu einer Einheit gemacht, war an der Laudation am Freitag zu erfahren. Grosse Verdienste wurden Herbert Ertl auch der Aufzucht, der Revitalisierungen und dem Kampf gegen Gewässerverschmutzungen zugesprochen.

Wechsel im Vorstand
Für den zurücktretenden Aktuar Niklaus Gebs wurde neu Fabian Gratzer und für Revisor Ellero Ziegler neu Johannes Ruhm gewählt. Zur Nachfolgerin von Herbert Ertl, der von 1998 bis 2013 mit sehr viel Herzblut für die Sache Fischerei Präsident war, wurde Regula Jost einstimmig von der HV gewählt. Sie kennt den Verein als deren ehemalige Kassierin und Kommissionsmitglied bereits bestens.

             
             
2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009
   
Lageplan Aufzucht Gemeindebroschüre
Gewässerunterhalt
   

Vereinsvorstellung Werdenberger, Juni 2015

2. Werdenberger Tag der sauberen Bäche, 30.5.2015

1. Werdenberger Tag der sauberen Bäche, 28.6.2014